Geist. Lyrics.

Geist. Für alle Zeit.

Danse Macabre Records P&C 2007

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WER, WENN NICHT ICH

immer wieder weichst du nur aus, du traust niemandem, zu oft wurdest du enttäuscht. ganz egal wie leer sich das anfühlt, und leer fühlst du dich, das kannst du vor mir nicht verbergen. ich kann dir helfen, werde es tun, muss es tun, muss es versuchen, wer, wenn nicht ich. ich warte bist du dich mir öffnest, ich weiss du brauchst zeit, und es geht mir um dich allein. ich will und kann dich einfach nicht aufgeben. ich würde alles tun um dich glücklich zu sehen. du weisst, ich liebe dich, doch du lässt dich nicht darauf ein. ich weiss, ich sollte gehen, gegangen sein, ich weiss, ich sollte leben. du wendest dich von jedem ab und ziehst mich damit weiter an, wen, wenn nicht mich. ja, ich hab die warnung gehört, doch das kann mich von dir nicht abhalten. du weisst, ich liebe dich, doch du lässt dich nicht darauf ein. ich weiss, ich sollte gehen, gegangen sein, ich weiss, ich sollte leben.

WAHNSINN

zwinge mich dazu, weil es wohl richtig sein muss. und ich schleppe mich voran, weil ich nicht weiß, wie ich stehen bleiben kann. dann kommst du und warnst mich, dass ich mir nicht zuhören darf. und dann kommst du und zeigst mir, dass das nicht ich bin, der mir das sagt. und die ganze zeit spüre ich es unter meiner haut. und alles was ich tue, richtet sich am ende danach. gleichgültig was ich möchte, soweit dringe ich gar nicht vor. gleichgültig was ich mir wünschen würde,wer sagt, dass ich das noch weiß. wer weiß. treibst mich aus meinem wahnsinn und rettest mich dorthin, wo das keine rolle mehr spielt. und du führst mich, immer weiter in deine geborgenheit. was könnte schützender für mich sein. und du lehrst mich, nein du lässt mich lernen, was ich mir wünsche, und wie ich es mir selbst sagen kann. treibst mich aus meinem wahnsinn und rettest mich dorthin, wo das keine rolle mehr spielt. womit habe ich dich nur verdient. ich habe schon viel zu lang an mir selbst vorbei gelebt, habe schon viel zu lang an dir und an uns vorbei gelebt. treibst mich aus meinem wahnsinn und rettest mich dorthin, wo das keine rolle mehr spielt. und du jagst mich immer weiter, bis ich es sehe, mein eigenes ziel, nichts und niemand hält mich jemals wieder davon ab.

WERTVOLL

lieber lass ich dich nicht mehr so nah an mich heran, lieber nicht, ist so unglaublich schön mit dir, unendlich schön, doch zu wertvoll, um es wieder zu verlieren. sei nur vorsichtig mit mir, vielleicht ahnst du es ja schon, vielleicht. fühl mich unglaublich gut mit dir, unendlich gut, doch lieber bleibst du, wo du leichter wieder gehen kannst. wollte es niemals so weit kommen lassen, nein. siehst du nicht was mit dir geschieht, wenn ich bei dir bleibe, ich würde dir nur wehtun. hör mir nicht zu, lass mich nicht gehen, ohne dich will ich nicht sein. lieber sagst du so was nicht, spar es dir lieber auf, für den, der es dir erwidert. hör dir unglaublich gerne zu, unendlich gerne, doch es ist zu wertvoll, um es wieder zu verlieren. ich weiß, du hasst es schwer mit mir, denn du spürst, dass ich mich nicht bei dir fallen lassen kann, und du wartest schon so lang, warte, warte noch auf mich. siehst du nicht was mit dir geschieht, wenn ich bei dir bleibe. ich will dir doch nicht wehtun. hör mir nicht zu, lass mich nicht gehen, ohne dich will ich nicht sein.

SO VIELE WIE DU

glaubst, du bist alleine. fühlst dich so einsam. niemand dabei. niemand, nein. fühlst aussergewöhnlich, ohne arroganz, wie es aber scheint und dich weiter ins abseits treibt. all diese gedanken kannst du kaum tragen. schwerer noch allein, doch um ehrlich zu bleiben, muss es sein. einer nur, einer, bitte hüte dich. glaubst, du bist alleine. fühlst dich so einsam. wirst es niemals sein. so viele wie du.

LEIDER

wie es keiner so, wie nur du, vermag. oh, leider. wie du, so gross kann man sein. oh. leider. wie du, so stark kann man sein. so wie du, so will ich, nur ein einziges mal. vor und voraus, weisst, welchen weg du gehst. gerade aus, doch siehst meine hürden nicht. alles nicht schwer, alles wird dir gelingen. ich zweifle nicht, notfalls, auch ohne mich. halt dein maul, halt dein maul. sehe es doch, weisst es auch. lass mich los, lass mich nicht los. machst es falsch, sowieso. einmal nur will ich sehen, dass du mich richtig ansiehst. einmal nur sollst du sehen, dass du es nicht tust. einmal nur will ich sehen, dass wir uns gleichwertig ansehen, einmal nur. hörst du mir zu, hörst du meine worte? ich bin nicht gegen dich, ich bin nur nicht wie du. leider.

RHINO

wieder ducke ich mich vor deiner unberechenbarkeit, wieder behalte ich es für mich. unmöglich es dir zu zeigen, dafür habe ich viel zu viel angst. warte schon so lang, darauf, dass ich in deiner nähe atmen kann, doch du schlägst immer wieder um dich, und ich warte, doch nicht mehr auf dich. ja, so wird deine energie dein eigener feind. werde mich von dir und dieser last befreien, und du wirst dir wünschen, die zeit zurückzudrehen. wieder schlucke ich es nur herunter, wieder wünsche ich mir nur meine ruhe zurück. warte schon so lang, darauf, dass ich in deiner nähe atmen kann, doch du schlägst immer wieder um dich, und ich warte, doch nicht mehr auf dich. wenn nur diese wand voll zorn zwischen uns nicht wäre, wäre es so viel einfacher gewesen. dann hätte ich schon längst versucht es mit dir zu klären, vielleicht wäre es nie so weit gekommen. ich frage dich, wieso zwingst du mich dazu, sieh nur, das hat es dir gebracht. wieso legst du es darauf an, niemand kann das auf dauer ertragen. so wird deine energie dein eigener feind. werde mich von dir und dieser last befreien, und du wirst dir wünschen die zeit zurückzudrehen.

FÜR ALLE ZEIT

kenne dich schon so lange, weiß nicht mehr, wie es ohne doch gewesen, scheint mir unmöglich. was wir gemeinsam schon erlebt, so unentbehrlich für mich, heute, wie damals, und für alle zeit. hast mir so viel gegeben, du warst es, der es mir gezeigt, wer ich bin und wo ich hin will. all die wertvollen momente, unsere erinnerungen, dafür danke ich dir für alle zeit. und es bleibt dabei, was auch passiert, ich glaub an dich, wie an keinen anderen, ich lass dich nicht los. kenne dich schon so lange, weiß nicht mehr, wie ich es ohne doch gewesen, scheint mir unmöglich, was niemand sonst mir geben konnte, ohne dich ich nie gelernt, trage ich in mir für alle zeit. und es bleibt dabei, was auch passiert, ich glaub an dich, wie an keinen anderen, bitte lass das nicht los. doch es ist aus und vorbei. und mit einem mal bricht es alles weg, und du vergisst, was war. nein, du vergisst, was ist. lass uns bitte nicht so zurück. nein, lass nicht los.

ACHTUNG

würdest du mich richtig sehen, würdest du mit mir über mich lachen. alles, was mit mir zu tun hat, was ich sage, mache, bin, verdient nur verachtung. sieh mich an. vielleicht bin ich wirklich ein idiot. oder vielleicht, wie du sagst, nur feige. vielleicht gefällt es mir nur schon zu sehr. doch das kannst du nicht verstehen. ich kann einfach nichts dagegen machen. das, was ich am besten kann, ist nur jammern und klagen und mir dabei zusehen. verachtung. nein, verliere deinen glauben nicht, ich bitte dich. denn ich brauche ihn, ich brauche dich. vielleicht bin ich wirklich ein idiot. und vielleicht, wie du sagst, nur feige. ich weiss, ich kann es ändern, doch nur alleine. du wirst sehen. ich bin es leid, das klagen leid. und dieses mal wird es so bleiben.

ZAUBER

seit jeher, woran ich mich halte. seit jeher, die quelle meines seins. es wird nicht enden, ich werde es verhindern. ich werde dich in ehren halten. es wird nicht enden, nicht, wenn ich es verhindern kann. ganz klar kann ich dich vor mir sehen, wie du zu mir stehst, wie du zu mir hältst, ganz gleich, wie allein ich da stehen mag, wie du mich durch dich ausgleichst. unerreichbar, unbezwingbar, unverwundbar, unzerstörbar. zauberhaft. scheiss auf die worte. scheiss auf die worte, sie sind belanglos, denn niemand weiss, wie wertvoll für mich mein zauber ist.

EINSSEIN

schließe meine augen und liefere mich aus. lege meine gedanken zur ruhe nieder. höre nur die welt, wie sie atmet, und mich, wie ich atme, und spüre, alles hat seine richtigkeit. schließe deine augen und liefere dich aus. leg deine gedanken zur ruhe nieder. höre nur die welt, wie sie atmet, und dich, wie du atmest, und spüre, alles hat seine richtigkeit

ERBE

hatte nie eine wahl, ob mit dir oder ohne dich, habe das mit dir gelernt, dich in mir vor mir selbst verborgen. doch dann findet die zeit dein versteck und ich leugne nicht mehr. ich kan rennen, doch ich kann dir nicht entkommen. ich kann fliehen, doch du holst mich immer ein. du kannst sterben, doch du wirst immer bei mir sein. auch wenn ich dich nicht will, bleibst du ein teil von mir, gehörst zu mir. lass mich in ruhe, gib mich frei, lass mich alleine entscheiden wie ich bin und wer ich bin. lass mich in ruhe, gib mich frei, nimm dir nie wieder das recht zu entscheiden, wie ich bin und wer ich bin. kannst du mich hören, ja, ich schreie dich an. ja, ich schreie dich aus mir heraus. ich werde dich bekämpfen, mein ganzes leben lang, mein ganzes leben lang, ja. wieder ein gedankengang, den ich nicht gewählt. wieder ein gedankengang, den ich nicht gewählt. wieder ein gedankengang, den ich nicht gewählt. nie wieder ein gedankengang, den ich nicht gewählt. Ich leugne dich nicht mehr, kanns nicht mehr.






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