Geist. Reviews.

Geist. Für alle Zeit.

Danse Macabre Records P&C 2007

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Story in Visions, "Kontraste" (Ausgabe 07/2007)

Geist haben ihren eigenen Stil. Das liegt vor allem daran, dass sonst kaum jemand "dieses ganz spezielle Pathos in deutscher Sprache" bringt, dass sich nicht nur an Krachschlägern, sondern auch an Charakterköpfen wir Tori Amos orientiert und davon lebt, "die Stimme wie ein Instrument einzusetzen"....

Review in Visions (Ausgabe 06/2007)

...Sicherlich zitieren sie das intrumentale Timbre von Tool und Pearl Jam, wenn sie ihre dunklen, von emotionaler Tiefe gezeichneten Texte auf schwerstem Bassfundament ausbreiten. Aus der musikalischen DNA wird hier niemand einen Hehl machen können. Überhaupt leben Geist von einer mutigen Kombination bekannter Elemente, an die sich bislang niemand so recht heranwagen wollte...

8 von 12 Punkten

Interview im Sonic Seducer (Ausgabe 04/2007)

NICHT ALLES IST POP. Und nicht alles ist einfach einzuordnen. Aber auch wenn der Name der Kölner Newcomer es nahe legt, keimt nach den ersten Takten die Erkenntnis, dass es hier nicht um Canterville, sondern viel mehr um Seligs Geist geht. Satte Gitarren, deutsche Texte, Crossover zwischen Doom und Klangcollagen. "Für alle Zeit" heißt das Debut des Vierers.

Interview im Zillo (Ausgabe 04/2007)

Die CD ist professionell und druckvoll produziert, besitzt vielschichtige, geheimnisvolle Rocksongs mit Tiefgang, technisch fähige, experimentierfreudige Akteure- und deutsche Texte."Es ist schwierig genug, die richtigen Worte zu finden, um Gefühle und intensive Momente zu beschreiben", setzt Fares zu einer Erklärung an, warum es bei ihnen keine snglischen Textzeilen gibt. "Wie soll man das in einer Sprache tun, in der man nicht beheimatet ist?"

Review Sonic Seducer (Ausgabe04/2007)

Geist groovt mit der gebotenen Härte, wenn der Text es verlangt oder führt aus gleichem Grund in psychedelisch abgründige Stimmungen mit ungewöhnlichen Klangcollagen, in denen ein einzelner angerissener Akkord auch mal klingen darf, solange er will.

Review im Zillo (Ausgabe 04/2007)

Eine deutsche Band, die laut Band-Bio "anspruchsvolle, komplexe und emotionale" Musik mit deutschen Texten macht - eine Aussage, die der Rezensent gerne unterschreibt, denn Geist klingen tatsächlich anspruchsvoll.

Melodie & Rhythmus (Ausgabe 04/2007)

Das Quartett hat sich eine Nische gesichert, die noch weitestgehend unbesetzt ist im deutschsprachigem Raum. Auf internationale Ebene könnten Vergleiche zu SOAD gezogen werden, doch wir wollen den Jungs aus dem Westennicht die Flügel verbrennen.

Westzeit (03/2007)

Natürlich ist Geist eine Band unter vielen und diese Sätze ein weiterer Versuch Musik zu beschreiben, ohne um den schiefen Turm zu tanzen, aber egal lasst uns tanzen, schief geht´s allemal. Geist sind sicherlich nur ein kleiner Teil des „Großversuchs in Sachen Leben“ aber der große Versuch mit Gitarren in der Hand lebendig zu sein und Geist-reich zu klingen. Die Kölner besitzen ihren eigenen Mikrokosmos ..haben die Fenster unten und geben Gas; mitten durch den alltäglichen „Wahnsinn“.. anhalten zählt „Leider“ nicht, denn dann ist der „Zauber“ vorbei. Hier treffen Tool auf Seelig und Wolfsheim auf Sytem Of A Down. Jeder Song ein neuer Versuch, ein neuer Schritt. Taucht ein oder lasst es bleiben, aber wenn dann ganz. Denn hinten lauert die Tristesse und nur vorne liegt der Traum. Geist haben das „Für Alle Zeit“ erkannt!

Georg Lommen - 5 von 6

Musicbeat (03/2007)

Keine Frage, GEIST liefern mit "Für alle Zeit" ein gradioses Debüt ab, das einen ungeahnten Quantensprung im Vergleich zu ersten Demos zeigt. Waren diese bereits spannend und gelungen komponiert, so dringt das Material in ungeahnte Tiefen hervor, gräbt fantastische Melodien aus, ist von der ersten bis zur letzten Sekunde begeisternd.

Interview Metal-Inside.de (03/2007)

GEIST klingen irgendwie gleichzeitig kühl-berechnend und heißblütig-emotional. Wie macht man nur solche Songs, so einen Sound, der nicht nur mich des öfteren auch an die Zerrissenheit von TOOL erinnert.

Heavy oder Was? (03/2007)

GEIST - ein dunkel anmutender Name, der aber wohl eher auf den menschlichen Verstand als auf irgendwelche übersinnlichen Erscheinungen abzielt. Die deutsche Band versteht es wunderbar eine atmosphärisch dichte und trotz der dominanten deutschen Vocals nie unangenehme Mischung aus TOOL, SYSTEM OF A DOWN und WOLFSHEIM zu kreieren. Tolle Songs mit viel Sinn für Tiefe, Qualität und Hingabe!

Hage, 9 Punkte

Radio Goethe (03/2007)

And the second CD I was listening to was Geist, wow, I was blown away by this one. I liked them already with their demo CD, but the full produced album, that will be released on Danse Macabre, Das Ich label, (also home of Metallspuerhunde) is a killer record. I haven’t heard such a great German-language album in a long time. Think about Tool meets Die Juenger.

Schwarzes.Köln.de (03/2007)

Der Sound von Geist ist mitreißend und eingängig, dafür sorgen nicht nur die rockigen Gitarrenriffs und die vollen Bassläufe, sondern auch der individuelle Gesang von Frontmann Fares, der mit seiner ausdrucksvollen Stimme melancholische und nachdenkliche Texte interpretiert. Das unterscheidet das Album von vielen neuen Songs "aus der Dose".

Fraktur-Magazin.de (03/2007)

Ende März wird das erste Album des Quartetts "Geist" auf dem Markt erscheinen. Die Kölner Newcomer werfen mit dem Erstlingswerk "Für alle Zeit" ein so heißes Album auf den Markt, dass wir nicht dran vorbeikommen, euch das Werk hier vorzustellen. Was euch bei "Für alle Zeit" erwartet, ist mitreißender deutscher und tiefgründiger Metal. Mutig dringt Geist mit dem Debütalbum in eine Nische vor, welches sich von der Masse abhebt.

FFM Rock (03/2007)

Das Debüt der Kölner Geist ist ein schwer verdaulicher Brocken, denn die Formation kommt nicht konventionell aus den Löchern, sondern man braucht schon seine Zeit, bis die Musik greift.

ThePit.de (03/2007)

Musikalisch und lyrisch geht “Für alle Zeit“ einen mutigen (aber gerade deswegen auch eigenständigen) Weg aus glaubwürdiger Lebensphilosophie und bodenständigen Rockbrettern. Geist fordern ihrer Hörer zu Recht heraus und können damit auf ehrliche und sympathische Weise punkten... Die Kölner Combo hält wärmende „Kopfmusik“ parat, die für alle greifbar und nachfühlbar bleibt. Nur die nötige Zeit sollte man sich nehmen, damit auch der letzte Funken Erleuchtung überspringen kann

GothicParadise.de (03/2007)

„Alles außer gewöhnlich...“ Wer sich einen solchen Slogan auf die Fahnen schreibt, muss damit rechnen auch knallhart an ihm gemessen zu werden. Also rein in den Player mit „Für alle Zeit“, der zweiten Silberscheibe der Kölner und alle Messgeräte aktiviert… Die empfangen zunächst Elektronik. Signale, die über den Äther huschen, darunter einen unaufdringlich einsetzenden Rhythmus – ehe mit einem Mal TIM BORNs Gitarre losbricht und „Wer, wenn nicht ich“ dermaßen nach vorn geht, dass sich die Assoziationsketten vor lauter Aufregung fast verheddern.

Metal-District.de (03/2007)

Die drastische Ausdrucksweise, ohne dabei unnötig ausfallend zu werden, das verdammt gute Instrumentenspiel, die Komplexen Songstrukturen mit ihrer geschickten Verknüpfung ruhiger Eleganz mit unbändiger Kraft, dies sind die Stärken von GEIST. Die Ehrlichkeit, die Authentizität und kritische Selbsterkenntnis der Band, vor allem aber ihr Mut zum ungeschönten, zum schmerzhaft klaren in ihrer Musik, das sind GEIST.

8.5 von 10 Punkten

Mstos.de (03/2007)

Wie ein Faustschlag ins Gesicht spricht die Band den Hörer unmittelbar an; klare Gitarrenmelodien und eingängige Refrains mit Mitsing-Charakter entführen den Hörer in die jeweilige Thematik der Songs. Dabei handeln diese meist vom Leben selbst.

5 von 5 Punkten

Metal-Inside.de (03/2007)

GEIST haben da viel mehr auf dem Kasten, sie schaffen für mich denselben Spagat, den TOOL so meisterlich beherrschen: Gleichzeitig intelligent, verkopft und verquer einerseits, extrem emotional und impulsiv andererseits zu klingen. Ein sehr interessantes Album also, das dazu einlädt, sich auf eine Klang- und Gefühlsreise zu geben, wenn man sich darauf einlassen will. Empfehlen kann ich es allemal!

Neckbreaker.de (03/2007)

Deutsche Rockmusik. Vielmals zuckt man etwas zusammen, wenn man diesen Begriff hört. Zu Recht, stellt man sich doch gut und gerne mal ein paar Langzeitstudenten mit versifften Haaren und einem gigantischen Möchtegern Intellekt vor. Auf den ersten, oberflächlichen Blick könnte man GEIST sogar in diese typische Ecke schieben. Was allerdings ein Fehler wäre. Denn hier wird hoch anspruchsvolle und emotionale Musik geboten, die in aller erster Linie eins ist: GEISTreich.

7.5 von 10 Punkten

VanGoth (03/2007)

Wer, wenn nicht ich, der Opener des Longplayers "Für alle Zeit" ertönt aus den Kopfhörern. Fein, denke ich, coole Stimme. Erinnert mich irgendwie an den Sänger von System of a Down, nur das Fahres Ramun, Sänger von Geist seine in Worte gefassten Gedanken, weit jenseits jeglicher Reimschemata in deutscher Sprache verfasst und vertont.






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